Schröpfen

Schröpfgläser

Wirkung:

Durch Erzeugung eines Unterdrucks im Schröpfglas, welches auf ein Hautsegment aufgesetzt wird, kommt es zu einer verbesserten Durchblutung im Gewebe. Hierbei werden Hautschichten von dem darunter liegenden Geweben abgehoben. Somit wird eine lokale Durchblutung gefördert und der Lymphfluß angeregt. Über Reflexzonen kommt es zu einer Stärkung des zugehörigen Organs.

 

Schröpfzonen:

Die meisten Schröpfzonen befinden sich am Rücken neben der Wirbelsäule.

 

Durchführung:

Beim trockenen Schröpfen verbleibt das Schröpfglas auf der Gelose (bindegewebige und/oder muskuläre Aufquellung) ca. 10 bis 20 Minuten. Danach hat sich eine Rötung bis zu einem Bluterguss gebildet. Das trockene Schröpfen kann nach 3 Tagen wiederholt werden.

 

Es besteht auch die Möglichkeit des "blutigen Schröpfens". Dabei wird die Haut mit einer Lanzette angeritzt und danach das Schröpfglas angesetzt. Durch den Unterdruck tritt eine kleine Menge Blut aus, was zu einer Entlastung des Gewebes führt.

 

Durch Abtasten der Haut wird zwischen "kalten" Gelosen (trockenes Schröpfen) und

"heißen" Gelosen (blutiges Schröpfen) unterschieden.

 

Anwendung:

Schmerzen des Bewegungsapparates wie Muskelhartspann, Rückenschmerzen, Arthrosen,

Sehnenansatzprobleme, chronische Gelenkerkrankungen, Polyarthritis, Kalkablagerungen.

Behandlung von inneren Organen über die Reflexzonen.

Als Begleittherapie bei einer Entgiftungs- und/oder Entsäuerungskur.

 

 


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