Aderlass

Der Aderlass gehört zu den "blutentziehenden Verfahren".

Zahlreiche Erkrankungen werden von den Fließeigenschaften des Blutes entscheidend beeinflusst.

Der Aderlass verdünnt das Blut, reinigt es von "schlechten Säften" und entgiftet und entstaut den Organismus.

 

Anwendung:

Bluthochdruck, Stoffwechselerkrankungen (Diabetes, Gicht, Fettstoffwechselstörungen), Übergewicht, Migräne, Allergien, Rheuma, Hauterkrankungen, Immunschwäche, Autoimmunerkrankungen, Wechseljahresbeschwerden, Schlafstörungen.

 

Oder: Allgemeine Verbesserung der Entgiftung, Anregung der Selbstheilungskräfte, Umstimmungsmittel bei chronischen Erkrankungen, Verbesserung der Durchblutung.

 

Im Rahmen einer Ausleit- und Entgiftungskur in Kombinations mit einer Schröpfbehandlungsserie.

Lesen Sie mehr unter: Schröpfen

 

Aderlass nach Hildegard von Bingen: 

Hildegard von Bingen schrieb zum Aderlass: "Wenn bei einem Menschen die Gefäße mit Blut überfüllt sind, müssen sie durch einen Aderlass von den schädlichen Schleim und den durch die Verdauung gelieferten Fäulnisstoffen gereinigt werden."

Nach Hildegard von Bingen wird die Gesundheit durch schlechte Säfte beeinträchtigt, die z. B. durch übermäßiges Essen, Umweltgifte, Streßfaktoren wie Sorgen, Kummer, Angst, Ärger und Enttäuschung entstehen.

Der Aderlass kann dem Körper helfen, das Blut von diesen Giften zu reinigen.

Durch den Aderlass werden dem Körper nicht nur schädliche Stoffe entzogen, sondern es kommt durch die Blutneubildung zur Anregung des Stoffwechsels mit Hormonregulation, Entzündungshemmung und zur Schmerzreduktion.

 

Der Aderlass sollte bei abnehmenden Mond gemacht werden, also am ersten bis zum sechsten Tag nach Vollmond. Danach nicht mehr.

 

Durchführung: Aus der Armvene wird zwischen 20 ml bis max 180 ml Blut entnommen.

 

Nach dem Aderlass sollten spezielle Verhaltensregeln eingehalten werden, sowie eine spezielle "Aderlass-Diät". Genauer Informationen erfahren Sie bei einem ausführlichem Vorgespräch in der Praxis.

 

Aderlassanalysen: Das "Aderlassblut" läßt man 24 Stunden lang ohne Zusätze stehen und analysiert es dann. Optische Veränderungen bei der Trennung von Blutkuchen und Serum sind dann gut zu erkennen. Es können Eigenschaften wie z. B. Stoffwechselträgheit, Fettstoffwechselstörungen und mangelnde Entgiftungsleistung erkannt werden.

Je nach Diagnostik verordne ich zur Unterstützung dann spagyrische Komplexmittel, die in Form von Tropfen eingenommen werden.

Lesen Sie mehr unter:  Spagyrik

 

Bei Erkrankungen, die mit erhöhten Hämatokrit (HK-Wert) einhergehen, wie z. B. Polyglobulie, Lungenerkrankungen, Eisenspeicherkrankheit, wird eine größere Menge Blut abgenommen.

 

Vor einem Aderlass wird ein kleines Blutbild benötigt, um eine Anämie (Blutarmut) auszuschließen und um den Hämatokrit (HK-Wert), Anzahl der Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Hämoglobingehalt (Blutfarbstoff) u.a. zu beurteilen.

 

Gegenindikationen: Ein Aderlass kann bei starker Körperschwäche, akuten Infektionskrankheiten, starker Blutarmut, sowie akuten Angina-Pectoris-Anfällen (Sauerstoffmangel des Herzens mit Herzschmerzen in Ruhe und/oder Belastungen) nicht durchgeführt werden.

 


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